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Erneute Niederlage trotz guter Leistung.

Arnold Thomas 20.10.2021

Am Sonntag, 17. Oktober 2021, bestritt der EHC Uri in Küssnacht sein erstes Heimspiel gegen den dort ansässigen KSC Küssnacht. Da man die Heimspiele jeweils in Küssnacht oder Engelberg austrägt, kam es zu dieser Kuriosität. Ebenso war die Vorbereitung auf das Spiel etwas anders als gewohnt, weswegen es vor der Partie schon einiges zu improvisieren gab.

Nichts desto trotz wollte man gegen die favorisierten Küssnachter sein bestes Eishockey zeigen. Dies gelang über weite Strecken sehr gut und die neu zusammen gewürfelte Aufstellung schien zu funktionieren. So forderte man dem Gegner alles ab und konnte in der Mitte des ersten Drittels gar eine Überzahlsituation herausholen. Leider konnte man jene nicht in zählbares umwandeln, weswegen man sich torlos in die Drittelspause begab.

Das zweite Drittel war praktisch eine Kopie des Ersten. Man spielte defensiv solide und jeder gab sein Bestes. War dies einmal zu wenig, stand stets der Torhüter Markus Arnold, an der richtigen Stelle und hielt die Urner im Spiel. Ebenso erarbeitete sich der Eishockeyclub Uri die eine oder andere Torchance, welche fairerweise gesagt, im Vergleich zu Küssnacht weniger waren.

Im dritten Drittel wollte man genauso weiterspielen und so vielleicht die ersten Punkte einfahren. Leider musste man jedoch nach einer Minute aufgrund eines Abstimmungsfehlers den ersten Gegentreffer hinnehmen. In der 45. Minute kam es gar noch schlimmer und man musste zusehen, wie Küssnacht zum 0:2 erhöhte. Nun war der EHC Uri gefordert und man musste mehr Druck nach vorne machen. Einen darauffolgenden Konter konnte der KSC gar zum 0:3 verwerten. Man versuchte nochmals alles und ersetzte den Torhüter durch einen 6. Feldspieler. Leider ging dieser Schuss wie so oft nach hinten los und man beendete die Partie mit einer 0:4 Niederlage.

Das Schlussresultat widerspiegelt leider nicht die gezeigte Leistung, welche eigentlich über weite Strecken sehr gut war. So durfte man auch das eine oder andere Kompliment des Gegners am Ende des Spiels entgegen nehmen. Mit einem etwas anderen Schlussdrittel wären an diesem Sonntag vielleicht die ersten Punkte möglich gewesen. Diese Chance bietet sich bereits am kommenden Samstag in Thalwil. Erfahrungsgemäss braucht es dafür aber auch eine solide Leistung über 60 Minuten.